Die Neapolitanische Küche

I Buccatini di Pulcinella (à sciué sciué): Ein einfaches Gericht mit viel Geschmack.
Pasta, Zwiebel, Sardellen, Tomaten
Für die meisten Leute besteht Kampanien nur aus Neapel, jedoch gehören auch die Inseln Ischia und Capri dazu. Die Römer der Antike gaben der fruchtbaren Landschaft ihren Namen: Campania Felix (zu Deutsch: "glückliche Landschaft"). Kampanien liegt an er Südost-Seite des Stiefels.

Durch den fruchtbaren Boden fanden weitaus mehr Pastasorten wie zB. Spagetti, Maccheroni, Penne, Rigatoni, Vermicelli nach Kampanien als nach Sizilien, mit denen man sich lange stritt, wer in Bezug auf Teigwaren die Nase vorne hat. Das eher hektische und ungeduldige Volk wollte nicht lange auf das Essen warten, darum waren die Teiggerichte dem neapolitanischen Temperament sehr entgegenkommend. Die recht einfache Küche komponiert aus schlichten Zutaten Gerichte, die würzig und originell sind. Lediglich an Sonntagen gab es Gerichte mit langer Vorbereitungszeit, wie zB. Frittierte Meeresfrüchte oder Fisch und Gemüse, das liebevoll in kleinen Gärten gezogen wurde.

In Neapel entstand die klassische Pizza „Margarita", die 1889 zur Ehren der ersten Königin Italiens in den Nationalfarben aus grünen Basilikum, weißen Mozzarella und roten Tomaten kreiert.